Regeländerungen 18-19

Regeln: Das ändert sich zur Saison 2018/2019

Was ist neu in der Saison 2018/2019? Für den Bereich des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sind zum 1. Juli 2018 einige Regeländerungen in Kraft getreten. Manche betreffen nur den Bereich des Video-Assistenten, die nachfolgenden sind aber für jeden Schiedsrichter relevant..

Regel 3
– Die Wettbewerbsbestimmungen können eine zusätzliche Auswechselung in der Verlängerung zulassen (auch wenn ein Team sein Auswechselkontingent noch nicht ausgeschöpft hat).
– Für internationale Freundschaftsspiele dürfen maximal zwölf Auswechselspieler gemeldet werden.

Regel 4
Kleine tragbare Elektro- oder Kommunikationsgeräte dürfen in der technischen Zone eingesetzt werden, sofern dies zu Taktik- oder Coachingzwecken oder zum Wohl der Spieler geschieht.

Regel 5
Spieloffizielle dürfen keine Kameras tragen.

Regel 7
– Trinkpausen dürfen nicht länger als eine Minute dauern.
– Die Zeit, die aufgrund von Trinkpausen sowie von Videoüberprüfungen und -sichtungen verloren geht, muss nachgespielt werden.

Regel 10
Ein während des Elfmeterschießens eingewechselter Torhüter darf – sofern der ausgewechselte Torhüter einen Elfmeter geschossen hat – erst einen Elfmeter schießen, nachdem alle teilnahmeberechtigten Spieler einen Elfmeter ausgeführt haben.

Regel 11
Für die Beurteilung einer Abseitsstellung gilt der Moment des ersten Kontakts mit dem Ball.

Regel 12
– Beißen wurde in die Liste der Vergehen aufgenommen, die mit einem direkten Freistoß und einem Feldverweis geahndet werden.
– Das Werfen eines Gegenstandes in Richtung des Balles wie auch das Treffen des Balles mit einem Gegenstand in der Hand werden mit einem direkten Freistoß geahndet (gelten nicht mehr als Handspiel).
– Auch wenn der Ball von den Händen/Armen des Torhüters abprallt, darf dieser den Ball ein zweites Mal aufnehmen, selbst wenn bereits der erste Versuch, den Ball zu fangen oder festzuhalten, absichtlich erfolgte.
– Entscheidet der Schiedsrichter beim Vereiteln einer offensichtlichen Torchance auf Vorteil, wird der fehlbare Spieler verwarnt, unabhängig davon, ob danach ein Tor erzielt wurde oder nicht.
– Zwei unmittelbar aufeinanderfolgende, separate verwarnungswürdige Vergehen sind mit je einer Verwarnung zu ahnden.
– Wenn ein Spieler außerhalb des Spielfelds ein Vergehen gegen eine Person aus dem eigenen Team (einschließlich eines Teamoffiziellen) begeht, während der Ball im Spiel ist, wird das Spiel mit einem indirekten Freistoß auf der Begrenzungslinie fortgesetzt.

Regel 13
Präzisierung, dass Freistöße auch für Vergehen durch einen Auswechselspieler, ausgewechselten Spieler, des Feldes verwiesenen Spieler oder Teamoffiziellen möglich sind.

Regel 15
Ein Spieler muss einen Einwurf stehend ausführen (knien oder sitzen sind nicht zulässig).

Quelle: Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB)